Transkription der Panels des 2. Workshops »Urban Gardening« als Impulsgeber für den Gartenbau

Auswertung_Duisburg_UG

10. März 2016 – Der kleine Prinz, Duisburg

  1. Produktentwicklung

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Entwicklung eines Starterkits „Gärtner in der Stadt“
  • Entwicklung von Produktgruppen mit Urban Gardening-Charakter, kombiniert mit reichhaltigem Wissen
  • Festival, Testmarkt „Gärtnern in der Stadt“

Ideen Workshop Duisburg

  • Ein Produkt wird zum Produkt, wenn es kommuniziert wird
  • Starter Kit: a) Zielgruppen-orientiert: Selbst aktiv werden, b) pädagogischer Nutzen, z. B. Verbindung zu Insekten, Bienen => ungefüllte Blütenpflanzen
  • Verschiedene Starter-Kits via App zusammenstellen können, z. B. für verschiedene Pflanzensituationen zusammenstellbar, etwa schattig
  • Starterkits als Geschenksets lokaler Händler
  • Ideen: Kombination von Nutz- und Zierpflanzen, Mini-Streuobstwiese, Familienbaum (Tomtatoo)
  • Frage: Was mach die urbane Pflanze aus? Antwort: Kompakt, stressresistent, verdichtete Erde, Lichtmangel, Platzmangel, ?Mehrwert?
  • Product-Placement etwa in Kochshows (Tim Mälzer)

Der Stand auf der Hortivation:

  • 3-4 Displays = eins fertig, die anderen sind Rohvorlagen, die gemeinsam mit dem Kunden fertiggestellt werden.
  • Starter-Kits= ….
  • Urbane Pflanze ist definiert

 

  1. Kommunikation

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Organisation eines Informationsaustauschs mit den Urban Gardening-Gruppen

Ideen Workshop Duisburg

  • Lenkungsgruppe für regionale Aktivitäten, branchenübergreifend
  • Abwandelbares Grundkonzept
  • Lokale Aktivitäten: „klein denken“, Chancen unserer „kleinen Unternehmen“ nutzen
  • Direkte Kommunikation: Roadshow, Give away, Starter-Kit, Kinder mit einbeziehen
  • Auch B2B
  • Auch Städte mit einbeziehen, z.B. Stadtteilfeste
  • Social Media Kampagne: „Selfie mit den Pflanzen“, verknüpft mit einem guten Zweck (Frage, wen man als Sponsor ansprechen könnte?)
  • Weg mit der Tristesse, her mit Schönheit und Gesundheit (als Motto für die Selfie-Aktion?)
  • Social Media Plattform und Tool-Kit

Der Stand auf der Hortivation:

  • Point of Communication: Bildschirmwand aus 9 Screens im Quadrat
  • Die äußeren Bildschirme geben Input von draußen, z.B. Blogger
  • Bildschirm in der Mitte dient der Interaktion auf der Messe: z. B. selber Selfie (im floralen Umfeld, Modeartikel aus Blumen) hochladen
  • Ergänzt mit Faktentafeln zur Kommunikation u. Tipps

 

  1. Marketing

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Gemeinsame Initiative „Essbare Zierpflanzen“
  • Entwicklung eines Testmarktes „Gärtnern in der Stadt“
  • Sponsoringaktivitäten

Ideen Workshop Duisburg

  • „Testmarkt“: Bedarfsanalyse und Marktfähigkeit prüfen
  • Menschen identifizieren, die sich angesprochen fühlen: Junge Familien, Senioren… unter der Fragestellung: Was fasziniert sie am Thema? Diesen Gruppen sollte man ein Angebot machen.
  • Initiativen, die den Handel mit einbezieht (und ein Angebot schafft): z. B. Ladies Night.
  • Exkurs: Distributionskanal sollte in Frage gestellt werden.
  • Branchenübergreifend denken und handeln in Bezug auf Produkte und Kanäle
  • Ideenspeicher:
    • Sortimentsanalyse Starterset
    • Arbeitskreis für alle Urban Gardening-relevanten Produktgruppen
    • Regionale Produkte sind wichtig
    • Identifizieren: Welche Zielgruppen sprechen wir nicht an

Der Stand auf der Hortivation:

  • Displaydarstellung einer App zum Thema „Gärtnern in der Stadt
  • Diverse Themen: zur Diskussion stellen, um Relevanz zu testen
  • Themen auswählbar: z. B. Balkon, Südseite, Baumscheibe

 

  1. Motivation des Handels

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Keine

Ideen Workshop Duisburg

  • Großhandel als Multiplikator, der Angebotskombinationen schafft für den Einzelhandel
  • Ideen und Kombinationen werden unter Einbeziehung des Einzelhandels mitentwickelt
  • Organisation eines Erfahrungsaustausches und eines Leitfadens

Der Stand auf der Hortivation:

  • Visualisierung:
    • Gesprächssimulation Großhändler-Einzelhändler
    • Moderierter Round-Table (ca. 30 Min.)
    • Aus den beiden vorangegangenen Punkten wird ein Leitfaden entwickelt
    • Momente des Gärtnerns in der Stadt (Brachland, Wohnzimmer)

 

  1. Präsentation am POS

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Entwicklung von Stadtgartenabteilungen für Gartencenter

Ideen Workshop Duisburg

  • Präsentationsformen bezogen auf Starterkits:
    • Einladung, Interaktion: Zielgruppe Familie, Basteln, schmutzige Finger
    • Interaktion als Film mit QR-Code
    • Präsentation als beeindruckendes Bild (Wow-Effekt), Beispiel: Tim Mälzer

Der Stand auf der Hortivation:

  • Starter-Kit in Varianten im Schubkarren
    • Blütenpflanzen für Bienen (Riesenbiene schwebt darüber)
    • Obstgehölze: Vogelkasten mit Kamera, mit Stoffvögeln, mit Fernglas im Kasten
    • Gemüse und Kräuter: Vegetarisches Grillfest mit Fahrradfelge

 

  1. Events / Aktionen

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Keine

Ideen Workshop Duisburg

  • Raus zu den Kunden: außerhalb der Gartencenter: Straßenfeste, Stadtfeste etc. nutzen
  • Professionelle Variante: Road-Show mit Gärtnern oder biologischem Pflanzendoktor
  • Temporäre Event-Location für den Pflanzendoktor mit Platz für lokale Clubs
  • Projektwochen in Schulen, interdisziplinär (verschiedene Unterrichtsfächer) mit Starterkits: Mediengruppe dokumentiert und Schulkantine kocht daraus. Das wäre auch denkbar mit Kirchengemeinden, Heimatvereinen etc.

Der Stand auf der Hortivation:

  • Historischer Tourbus (geht auch aus Pappe) zu Pflanzenklinik (-beratung), – Schule
  • Davor mit 1 bis 2 Gärtnern und Starter-Kits
  • Alternativ: Langer Tisch zu ganzer Kette: Samen-Jungpflanzen, Fertigpflanze, Frucht, Verzehr

 

  1. Kooperation

Fragen:

  • Mit welchen einfachen Maßnahmen können wir durch Kooperation Nutzen für alle Glieder der Wertschöpfungskette schaffen?
  • Wie schaffen wir Nutzen durch Kooperation?
  • Wen hole ich mit ins Boot?
  • Wie wird dieser Kreis interessant für branchenübergreifende Kooperationspartner?
  • Wer ist Organisator für Workshop auf der Messe?
  • Wer passt zu uns?
  • Wie weit geht die Kooperation: nur Deutschland?

Ideen:

  • Kommunikationsstrukturen sollen etabliert werden
  • Einzelhändler und andere Branchen einladen
  • Konsumenten sollen dabei sein
  • Nicht-Konsumenten sollen dabe sein
  • Workshop auf der Messe (mit allen Gruppen)
  • Workshop auf der Messe als Input-Sammler (eher 2 Stunden als ein Tag)
  • Über vorhandene Kooperationen sprechen
  • Gemeinsame „Warenkörbe“ bilden

Einwände:

  • Es fehlt die Produktion
  • Einzelhändler sehr vielfältig: Filialisten versus inhabergeführte Geschäfte
  • Bei nur halbjährlichen Treffen funktionieren Kooperationen nicht

Informationen:

  • Kooperationen hier hat meine Überlegungen bestätigt
  • Das Kennenlernen bringt viel
  • Einzelhandel-finanz Marktforschung: Ja, wollen den Austausch im Juni
  • Scheitern kann man zum lernen benutzen
  • Wenn es der Branche schlecht geht, steigt die Bereitschaft zur Kooperation
  • Kooperation funktioniert nur bei gemeinsamen Zielen und jeweiligem Nutzen – Bei positiven Erfolgen zieht Kooperation andere an.
  • Grenzüberschreitende Kooperation braucht gemeinsame Ziele und Themen
  • Mit unseren Stärken kooperieren bevor Amazon und Co. Unsere Felder besetzen

Hier können Sie die Auswertung als PDF herunterladen